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Leben und Wohnen im Alter
Hohensteiner Blättche, 15.09.2010 Neues aus der AG LUWIA Am 25. August traf sich die Arbeitsgruppe Leben und Wohnen im Alter ein weiteres Mal. Zum Sachstand/Pflegestützpunkt Rheingau-Taunus-Kreis referierte die Altenhilfeplanerin Angela Spangenberg . Die Träger, die Kreisverwaltung sowie ein Vertreter der Pflegekassen haben gemeinsam zwei Vollzeitstellen eingerichtet. Deren Beratungsarbeit beginnt am 11. Oktober. Eines der wesentlichen Ziele ist es, eine wohnortnahe, umfassende sowie unabhängige und wettbewerbsneutrale Auskunft und Beratung zu Rechten und Pflichten nach dem Sozialgesetzbuch vorzuhalten. Es wird Sprechstunden im Kreishaus in Bad Schwalbach und in den Außenstellen Idstein und Rüdesheim geben, außerdem einen Telefonservice. Der Rheingau-Taunus-Kreis wird hierzu noch Material zur Verfügung stellen und Pressearbeit leisten. Des Weiteren wurde sich mit Wohngenossenschaften beschäftigt. Die Organisationsform Genossenschaft eignet sich als Wirtschaftsunternehmen mit sozialen Zielen als alternative Nutzungsform für Leerstände in der Gemeinde oder des Balthsenauer Grabens. Wohngenossenschaften entsprechen gerade auch den Wünschen und Anforderungen von älteren Menschen, präsentieren sich als Wohnformen für gemeinschaftliches Wohnen beim Älterwerden. Über die Vielfältigen Potenziale und gangbare Wege soll im Herbst ein kompetenter Referent auf einer öffentlichen Veranstaltung referieren. Die AG wurde seitens der Bürgerhilfe und der Gemeinde Hohenstein über das „Erste Hohensteiner Bürgerfrühstück“ informiert und dazu eingeladen. Die Untergruppen der AG berichteten über Ihre Arbeit. Die Gruppe „Wohnraumberatung“ präsentierte Ihre Powerpointpräsentation zum barrierenfreien Wohnen. Gruppen, die diesen Vortrag buchen wollen, wenden sich bitte an die Jugend- und Seniorenreferentin. Die Unterarbeitsgruppen „Barrierefreier öffentlicher Raum“ wird im Herbst eine erste Ortsteilerkundung mit älteren Bürgern machen. Die Frage ist: Wo behindern Barrieren ältere Menschen daran, sich selbstständig und damit selbst bestimmt im öffentlichen Raum Hohensteins zu bewegen? Die ersten Ergebnisse werden ausgewertet, weitere Ortsteilerkundungen sollen folgen.
Hohenstein, 16.12.2009 AG LUWIA arbeitet weiter In ihrer letzten Sitzung im August 2009 hatte die Arbeitsgruppe „Leben und Wohnen im Alter“ sich darauf verständigt, Ende des Jahres oder Anfang des nächsten Jahres weiter zu arbeiten. Jetzt stehen der Termin sowie die Tagesordnung fest. Die Gruppe trifft sich am 19. Januar im Rathaus Breithardt. Themen werden sein: Entwicklungen 2009, Themenfindung 2010, Zusammensetzung der AG und Arbeitsweise. Über die Ergebnisse wird an dieser Stelle berichtet.
Hohenstein, 03. September 2009 Arbeitsgruppe „Leben und Wohnen im Alter“ zieht Zwischenbilanz – Kleines Pflegeheim? Die AG LUWIA, Arbeitsgruppe „Leben und Wohnen im Alter“ sieht ein ganz wichtiges Ziel für sich erreicht: Sie hat ein innovatives Seniorenwohnkonzept für den Hohensteiner Ortsteil Breithardt erarbeitet. Die Kommunale Wohnungsbau GmbH hat bereits ein Angebot vorgelegt. Jetzt sieht die AG Verwaltung und Politik am Zug, das Projekt weiter voran zu treiben. Formiert hatte sich die Gruppe bestehend aus freiwilligen, bürgerschaftlich Engagierten im Alter von Anfang 50 bis 80 Jahren anlässlich der Auftaktveranstaltung „Wohnen im Alter in Hohenstein“ im Oktober 2006. Die Herausforderungen des demographischen Wandels machten es erforderlich, dieses Thema auf die Tagesordnung zu bringen. Seit dem beschäftigt sich die AG übergreifend mit den Fragestellungen zu „Leben und Wohnen im Alter“; wie kann die Lebensqualität für ältere Menschen in einer alternden Gesellschaft erhalten und weiter verbessert werden. Das Seniorenwohnkonzept mit gemeinschaftlichem Wohncharakter, barrierefreiem Wohnraum und der Ansiedlung einer ambulanten Krankenpflegestation war der eigentliche Schwerpunkt in den vergangenen Jahren. Diesbezüglich hatte die Gruppe der Gemeindevertretung im November 2007 eine Handlungsempfehlung vorgelegt mit dem Titel „Wohnen im Alter in Hohenstein“, in der sie über Wohnbedürfnisse im Alter aufklärte, neue Wohnformen und notwendige Wohnberatungsformen aufzeigte und in das Seniorenwohnkonzept einführte. Bürgerbeteiligung und Nachbarschaftshilfe sind wesentliche Aspekte, sowie die Unterstützung der Gemeinde als „Kümmerer“ vor Ort. Sehr erfolgreich und gut besucht war die Seniorenmesse „Markt der Möglichkeiten“ im Oktober 2008. Die Gruppe will nun abwarten, was mit den Arbeitsergebnissen, vor allem dem Seniorenwohnkonzept in Breithardt geschieht, und spätestens im neuen Jahr wieder verstärkt auch an dem allgemeiner gehaltenen Thema „Leben“ in Hohenstein weiterarbeiten. Erste Soll-Ist-Vergleiche wurden bereits vorgenommen, ein Leitmotto entwickelt („Seniorenfreudiges Hohenstein“) und Ideen für ein barrierefreies Wohnumfeld zusammen getragen. Zuletzt hat sich der Gruppe am 26. August im Beisein von Bürgermeister Hans-Jürgen Finkler und dem Geschäftsführer der Kommunalen Wohnungsbau GmbH ein privater Investor vorgestellt. Er hat aufgezeigt, wie unter bestimmten Voraussetzungen ein kleineres Pflegeheim ins bestehende Konzept einzubinden wäre. Auf dem Markt scheint es mittlerweile kleinere, privat betriebene und wirtschaftlich arbeitende Pflegeheime mit ganz individuellem Charakter zu geben. Die Gruppe hält diese Idee, die das Konzept für viele ältere Menschen sicherlich noch attraktiver machen würde, für überlegenswert. Im Demographie-Bericht des Rheingau-Taunus-Kreises „Demographischer Wandel im Spiegel der Zeit“ vom April 2008 ist immerhin zu lesen, dass mittelfristig der Gesamtbedarf der drei Kommunen (Aarbergen, Hohenstein, Hünstetten) mit dem Pflegeheim in Hünstetten nicht gedeckt werden kann, was beim Bau derzeit so vorgesehen war. Daher muss davon ausgegangen werden, dass die ausreichende Versorgung Pflegebedürftiger durch stationäre Pflegeeinrichtungen weiterhin thematisiert werden muss. Eine Lösung in Kombination mit „betreutem“ Wohnen im kleinräumlichen Umfeld der Gemeinde Hohenstein anzubieten, erscheint attraktiv. Diese Ideen sollen nun vertieft werden.
Donnerstag, 02. Juli 2009 11:53 Uhr Hohenstein Beschluss vertagt01.07.2009 - HOHENSTEIN (tst). Die Gemeindevertreter vertagten bei ihrer Sitzung in Born die
Entscheidung über die Straßenbeitragssatzung. Eine solche Satzung, nach
der die Kommunalaufsicht verlangt, regelt die finanzielle Beteiligung
der Anlieger am Straßenausbau. Im Landkreis soll außer Hohenstein nur
Aarbergenkeine Straßenbeitragssatzung haben.
Jugend- und Seniorenreferat Gemeinde Hohenstein 16. Juni 2009 Überwältigendes Interesse am „SeniorenWohnen im Balthsenau Rasch mussten noch Stühle heran geschafft werden, so groß war gegen 19 Uhr der Besucherandrang anlässlich der Präsentation des Entwurfs für einen möglichen ersten Bauabschnitt für das Seniorenwohnprojekt im Balthesenauer Graben (alter Sportplatz) in Breithardt. Rund 100 Interessierte waren es schließlich, die am 08. Juni gespannt der Präsentation des Bürgermeisters Hans-Jürgen Finklers lauschten. Und alle Interessengruppen waren vertreten: potentielle Bewohner, Politiker und Anrainer des Baugrundstücks sowie die Architekten Jenner aus Strinz-Margarethä, der Geschäftsführer der Kommunalen Wohnungsbau GmbH (KWB), Ditmar Joest, der Vorstand der Bürgerhilfe Hohenstein e. V. und selbst verständlich Bürgermeister Hans-Jürgen Finkler, Mitglieder der AG Leben und Wohnen im Alter sowie die Jugend- und Seniorenreferentin.
Die Fragen waren folglich ebenso unterschiedlich: Anrainer fragten, was denn jetzt mit Balthsenauer Graben werde? Sie beklagten Bagger und den wüsten Charakter des brach liegenden Grundstücks. Derzeit, so Bürgermeister Finkler werde der Grund als Reservefläche verwahrt. Aktuell sei das Baugebiet Lanzenstein. Man werde es sicherlich ordentlich planieren. Für die Einrichtung eines „Englischen Gartens“ fehle es der Gemeinde jedoch an den finanziellen Möglichkeiten, scherzte der Bürgermeister. Andererseits bestehe für die Anwohner die Möglichkeit, die Fläche des Balhsenau mitzubenutzen. Im Gegenzug wünsche man sich dann jedoch, dass ein Stückweit Pflegearbeiten übernommen würden. Befürchtungen wurden laut, die Bebauung mit dem Seniorenwohnbauprojekt könnte Beeinträchtigungen für die Anwohner mit sich bringen. Die Interessen der Anwohner, so die Seniorenreferentin, seien seit Anbeginn der Überlegungen der Arbeitsgruppe mit bedacht worden. Immerhin soll der gemeinschaftliche Charakter über die Grenzen der Siedlung hinweg Bestand haben. Dem würde Unfrieden nicht dienen. Zukünftige potenzielle Bewohner wollten natürlich wissen, mit welchen Nebenkosten sie zu rechnen haben. Die bezifferte der Geschäftsführer der KWB, Ditmar Joest, mit ca. 1,10 € pro Quadratmeter. Darin enthalten u. a. Kosten für Putzdienste und Aufzug. Ob es sich denn um eine betreute Wohnanlage handele? Die KWB habe Erfahrung mit diesen Angeboten, sie könnten bei Bedarf als Paket angeboten werden. Viele Fragen bezogen sich auch auf das Energiekonzept, welches beeindruckte. So drückt sich das Energieeinsparpotenzial sehr deutlich in den Einsparungen für die Erzeugung von Wärme und Warmwasser aus (KFW Effizienzhaus 55). Bei einer Holzpelletsanlage betragen die geschätzten Energiekosten für eine Zweizimmerwohnung im Jahr nur etwa 120 €. Das und die Rückgewinnung der Wärme aus der Abluft sowie Sonnenkollektoren auf dem Dach zeigen das Konzept auf hohem energietechnischem Niveau. Durch die Bauweise wie auch die behindertengerechte Ausstattung des Hauses erscheint der Miet- und Kaufpreis zunächst hoch, relativiert sich jedoch wiederum durch die immensen Einsparpotenziale im Energiebereich. Wie viel Grundstück die KWB bereit ist zu kaufen, so Fragen aus der Politik? Das hängt vom Interesse der Bürgerinnen und Bürger ab, aber auch vom Kaufpreis. Hier ist die KWB bereit „jeden Preis“ zu bezahlen, klar sein müsse allerdings, so Joest, dass diese Kosten sich zusätzlich auf die Baukosten auswirken. Möglich ist es, die Wohnungen zu mieten oder zu kaufen. Vermieter der Wohnungen wäre die KWB. Joest wies darauf hin, dass es für die Beantragung des sich noch bis zum 30.09.09 relativ günstig darstellenden KfW-Kredites (KFW 55) unabdingbar ist, das der Bauantrag noch im Sommer gestellt wird. Die Baugenehmigung stellt den rechtlichen Status her. Am 01.10.09 verschlechtern sich die Konditionen durch die Verschärfung der Richtlinien. Die Zeit sei also eng. Schließlich wies Bürgermeister Finkler noch darauf hin, dass die Erfahrung zeigt, dass wenn einmal angefangen ist, geht es auch zügig weiter. Im Anschluss wurde noch begleitet durch einen Stehimbiss, den die Bürgerhilfe Hohenstein e. V. vorbereitet hatte, in lockererer Runde diskutiert. Sie hatte außerdem für die ansprechende Dekoration gesorgt.
Die Bürgerhilfe Hohenstein e. V. sieht sich als Teil der Hilfestruktur im Seniorenwohnprojekt In Balthsenau. So ist hier vielmehr an ein Leben in Gemeinschaft unter Ausnutzung der Hilfen auf Gegenseitigkeit gedacht, als ein Leben in umgangsprachlichen Verständnis von „betreutem Wohnen“. Davon ausgehend, dass sich das „Alter“ in Zukunft über eine Lebensalterspanne von 60 bis 100 Jahren ausbreitet und dieses sich auch in der Siedlung abzeichnen wird, kann jeder jedem sicherlich irgendwie helfen. Die Ansiedlung einer ambulanten Pflegestation ergänzt durch Pflegedienstleistungen, haushaltsnahe Dienstleistung und Beratung gegen Entgelt. Und nicht zu vergessen ist eine gedeihliche Nachbarschaft mit den jungen Familien im Umfeld zu erhoffen. Auch hier ist Hilfe auf Gegenseitigkeit denkbar, die vorab nicht definiert werden sollten.
So bleibt abzuwarten, wie die Gemeindevertreter dieses Projekt bewerten, wie viele potenzielle Bewohner sich angesprochen fühlen von dem neuartigen Projekt und der Investor sich schließlich entscheidet. Eins ist sicher, ein derart initiiertes Projekt gibt es kreisweit bislang nicht noch einmal. Dass Senioren nach und nach einen immer größer werdenden Anteil am Gemeinwesen stellen, mit Ressourcen aber auch Hilfebedarf, haben noch nicht viele Kommunen erkannt. Und so würde sich die Gemeindeverwaltung Hohenstein nicht nur freuen, wenn eigene Bürger Gefallen an der Idee finden, sondern auch Neubürger herzlich willkommen heißen könnte. Die kleine Gemeinde hat durchaus etwas zu bieten. Gerade in Breithardt trifft man auf eine gut ausgestattete Infrastruktur und Hohenstein weit vielerlei Angebote für interessenbezogene soziale Kontakte, die ehrenamtlich angeboten werden.
Die Hohensteiner Arbeitsgruppe „Leben und Wohnen im Alter“ hat mit Unterstützung der Kommune somit einen weiteren Meilenstein erreicht. Nach dem die Handlungsempfehlungen (2007) gerichtet an die politischen Entscheidungsträger samt Empfehlungen für kommunale Seniorenpolitik noch nicht gefruchtet haben, erhofft sich die AG, dass jetzt endlich Bewegung ins Geschehen kommt. Interessenten wenden sich bitte an die Jugend- und Seniorenreferentin Beate Heiler-Thomas, 06120/2924. Die Präsentation kann als PDF-Datei unter „Aktuelles“ auf der Seite www.hohenstein-hessen.de herunter geladen werden. Die Chronik und sämtliche Materialien finden sich unter http://www.seniorenforum-hohenstein.de (Schalter Luwia) Vordrucke für Interessenbekundungen gerichtet an die KWB können bei der Seniorenreferentin angefordert werden. Wer keine Möglichkeit zum Herunterladen aus dem Internet hat, kann die Präsentation auch im Bürgerbüro abholen.
Angebot für Download: Großes Interesse für SeniorenWohnen im Balthsenau Rund 100 interessierte Bürgerinnen und Bürger, Politiker, Anwohner des Baugebietes Balthsenau, die Arbeitsgruppe Leben und Wohnen im Alter und Mitglieder der Bürgerhilfe Hohenstein versammelten sich anlässlich der Präsentation des Entwurfs „SeniorenWohnen im Balthsenau“ am 08. Juni in Breithardt in der Alten Schule. Unser Service: Wer nicht an der Veranstaltung teilnehmen konnte, hat die Möglichkeit sich hier die Präsentation im PDF-Format herunterzuladen. Kontakt: Jugend- und Seniorenreferentin Beate Heiler-Thomas, 06120/2924, beate.heiler-thomas@hohenstein-hessen.de
URL: http://www.wiesbadener-tagblatt.de/region/untertaunus/hohenstein/6935209.htm
Hohenstein Leben in der Gemeinschaft05.06.2009 - HOHENSTEIN SENIOREN In Breithardt nimmt ein Wohnprojekt Formen an / Präsentation (red). Am Montag, 8. Juni, wird in Breithardt das Projekt "SeniorenWohnen
im Balthsenau" vorgestellt. Die Veranstaltung findet im Gemeindezentrum
(Ortsmitte), in der Alten Schule, Grüner Raum, statt, Beginn 19 Uhr. Im
Anschluss an die Präsentation sind Fragen erwünscht. Ab 20.30 Uhr ist
ein offener Gesprächskreis bei einem kleinen Stehimbiss geplant.
Die AG LUWIA informiert: Zu den Tipps zu der PDF Datei (rechte Maustaste zum speichern)
Pressemitteilung Gemeinde Hohenstein, 27. Mai 2009 Präsentation „SeniorenWohnen im Balthsenau“, Montag, 08. Juni in Breithardt Nachdem am 12. Mai der Hohensteiner Arbeitsgruppe „Leben und Wohnen im Alter“, dem Ausschuss für Soziales, Sport und Kultur und Vertretern der Diakonie Krankenpflegestation Aarbergen/Hohenstein der erste Entwurf für das Seniorenwohnbauprojekt „SeniorenWohnen im Balthsenau“ samt Zahlenwerk vorgestellt wurde, war zunächst geplant, am 27. Juni eine öffentliche Präsentation stattfinden zu lassen. Mittlerweile wurde jedoch deutlich, dass die Zeit für Entscheidungen drängt. Baukosten steigen und Konditionen für Darlehn entwickeln sich zu Ungunsten des Projekts. Um dem entgegen zu wirken, eine geordnete Gremienarbeit zu gewährleisten und um Fristen für Förderanträge gerecht zu werden, forcieren Bürgermeister Hans-Jürgen Finkler und die Beteiligten des Prozesses die Bemühungen um das Wohnbauprojekt, in dem sie die Präsentation für die breite Öffentlichkeit vorverlegen auf Montag, dem 08. Juni, 19.00 Uhr. Sie findet in Hohenstein-Breithardt, Gemeindezentrum (Ortsmitte), Alte Schule Grüner Raum statt. Im Anschluss an die Präsentation sind Fragen erwünscht. Ab 20.30 Uhr ist ein offener Gesprächskreis bei einem kleinen Stehimbiss geplant.
Die Hohensteiner Arbeitsgruppe „Leben und Wohnen im Alter“ hat mit Unterstützung der Kommune somit einen weiteren Meilenstein erreicht. Im Oktober 2006 gab es erstmals eine öffentliche Veranstaltung zum „Wohnen im Alter“. Im November 2007 stellte die AG Gemeindevertretern ihre Handlungsempfehlungen vor und im November 2008 fand der Markt der Möglichkeiten unter dem neu geschaffenen Motto „Seniorenfreudiges Hohenstein“ statt, wo bereits Ideen für einen möglichen Seniorenwohnungsbau im Balthsenau präsentiert wurden. Nun, im Juni 2009, werden diese Ideen fassbar, ein vermarktungsfähiges Angebot kann gezeigt werden. Die über die Grenzen Hohensteins hinaus viel beachtete Projektarbeit der Arbeitsgruppe zeigt erste praktische Umsetzungsmöglichkeiten. So wird nun am 08. Juni ein konkreter Entwurf für das Seniorenwohnbauprojekt in Breithardt präsentiert. Er zeigt ein erstes Modul, einen Massivbau, geplant gemäß den Anforderungen KFW-Effizienzhaus 55 mit ortstypischen Charakter, der in seiner Intention den Ideen der Arbeitsgruppe folgt. Außerdem hat die Kommunale Wohnungsbau GmbH ein umfassendes, realistisches und damit seriöses Zahlenwerk vorgelegt. Den Interessierten können also konkrete Miet- und Kaufpreise genannt werden. Durch die geplante Bauausführung werden massiv Heizkosten eingespart. Auch das wird rechnerisch erläutert. Für die Nutzung als Wohnanlage strahlt der Balthsenau Geborgenheit und Schutz aus. Gleichzeitig hat er das Potential zum Treffpunkt zu werden, (wie er es in der Vergangenheit als Sportanlage schon einmal war), so die Ideen der Hohensteiner Architekten Jenner. Das Gebäude übe sozusagen eine Schlüsselfunktion am Gebietseingang aus. Nach der Initialzündung des ersten Bauabschnittes sollen weitere Wohngebäude entstehen. Ziel der Veranstaltung ist es, Aufschluss über den Bedarf zu erhalten, um weitere Maßnahmen für die Umsetzung treffen zu können. Außerdem ist es das Anliegen der Arbeitsgruppe nochmals auf das „Herzstück“ des Wohnprojekts aufmerksam zu machen. Dem Ziel dienend, so lange wie möglich ein selbst bestimmtes Leben führen zu können, soll hier nicht „nur“ gewohnt, sondern auch Gemeinschaft gepflegt werden. Hierfür soll es Begegnungsflächen, wie ein Gemeinschaftsraum mit Küche und eine attraktive Grünfläche geben. Der Wohnraum hört also nicht an der Haustür auf, sondern ist erweitert durch gemeinsam nutzbare, sogenannte halböffentliche Räume und das unmittelbare Wohnumfeld mit jungen Familien und guter Infrastruktur. Vernetzt ist das Projekt mit der Bürgerhilfe Hohenstein e. V., die am 08. Juni mit von der Partie ist. Außerdem begleiten Vertreter der Diakoniestation Aarbergen/Hohenstein seit Anbeginn das Projekt. Die ambulante Pflegestation hat Interesse daran, sich im Wohngebiet anzusiedeln. Zuletzt hat sich ein Physiotherapeut für das Projekt interessiert. Die Gemeinde Hohenstein, die Bürgerhilfe Hohenstein e. V. und die Arbeitsgruppe „Leben und Wohnen im Alter“ laden alle interessierten Bürgerinnen und Bürger Hohensteins und der Region recht herzlich ein. Die Teilnahme ist selbstverständlich kostenlos. Wer bereits jetzt Fragen hat, kann sich an die Jugend- und Seniorenreferentin Beate Heiler-Thomas, 06120/2924 oder beate.heiler-thomas@hohenstein-hessen.de wenden.
Mit freundlichen Grüßen Beate Heiler-Thomas Gemeinde Hohenstein Jugend- und Seniorenreferat Schwalbacher Str. 1 65329 Hohenstein 06120/2924 www.hohenstein-hessen.de, www.seniorenforum-hohenstein.de
Neues aus der Gemeinde Hohenstein, 07. Mai 2009 Erste öffentliche Präsentation des Entwurfs „SeniorenWohnen im Balthsenau“ Am Samstag, dem 27. Juni um 09.30 Uhr sind alle interessierten Hohensteiner Bürgerinnen und Bürger, potentielle Bewohnerinnen und Bewohner und politisch Verantwortliche dazu eingeladen, den ersten konkreten Entwurf für das Seniorenwohnbauprojekt in Breithardt kennen zu lernen. Im Rahmen eines Frühstücks werden im Haus des Dorfes in Steckenroth die Kommunale Wohnungsbau GmbH gemeinsam mit den Hohensteiner Architekten Jenner das Gestaltungskonzept darlegen. Sie zeigen einen Massivbau, geplant gemäß den Anforderungen KFW-Effizienzhaus 55 mit ortstypischen Charakter, der in seiner Intention den Ideen der Arbeitsgruppe „Leben und Wohnen im Alter“ folgt. Außerdem liegt nun ein umfassendes, realistisches und damit seriöses Zahlenwerk vor. Den Interessierten können also konkrete Miet- und Kaufpreise genannt werden. Ziel der Veranstaltung ist es, Aufschluss über den genauen Bedarf zu erhalten, um weitere Maßnahmen für die Umsetzung treffen zu können. Es laden Sie recht herzlich ein: die Gemeinde Hohenstein, die Bürgerhilfe Hohenstein e. V. und die Arbeitsgruppe „Leben und Wohnen im Alter“. Letztere freut sich ganz besonders auf diesen Tag, da nun nach zweieinhalb Jahren Vorbereitungszeit endlich ein vermarktungsfähiges Angebot gemacht werden kann. Die viel beachtete Projektarbeit dieser Gruppe zeigt so erste konkrete Umsetzungsmöglichkeiten. Wer bereits jetzt Fragen hat, kann sich an die Jugend- und Seniorenreferentin Beate Heiler-Thomas, 06120/2924 oder beate.heiler-thomas@hohenstein-hessen.de wenden.
Seniorenwohnbauprojekt Im Balthsenau Nach den Vorarbeiten der Arbeitsgruppe „Leben und Wohnen im Alter“ ist man nun einen großen Schritt weiter gekommen. Die Kommunale Wohnungsbau GmbH (KWB) teilt mit, dass sie einen Planungsauftrag für einen ersten Bauabschnitt samt Kostenberechung an die Firma Jenner Architekten in Strinz-Margarethä vergeben hat. Diese Planung dient der KWB als Kalkulationsgrundlage. Bestenfalls kann die KWB also noch im Laufe des Frühjahrs der AG „Leben und Wohnen im Alter“, allen Interessenten, den zukünftigen Nutzern sowie den Entscheidungsträgern konkrete Zahlen und einen Vorschlag für die architektonische Lösung vorlegen. Von Vorteil für das anvisierte Bauprojekt ist es, dass sich die Diakonie Krankenpflegestation Aarbergen/Hohenstein - wenn finanziell machbar – dort ansiedeln möchte und eine physiotherapeutische Praxis. Das dürfte die Attraktivität des Bauprojektes maßgeblich erhöhen, hat positiven Einfluss auf die Kalkulation, steigert die Chancen der Realisierung. Hohenstein, 18. Februar 2009
Hohenstein, 03.12.2008 Seniorenwohnbauprojekt in Balthsenau ist einen Schritt weiter Am 02. Dezember traf sich die Arbeitsgruppe „Leben und Wohnen im Alter“ gemeinsam mit dem technischen Leiter der Kommunalen Wohnungsbau GmbH (KWB). Gesprochen wurde über die Grundlagen für ein städtebauliches Konzept für die Balthsenau in Breithardt. Die AG hat nun nochmals die wichtigsten Grundbausteine dazu geliefert. Auf der Basis dieser Bausteine, des vorliegenden Quartierskonzepts, der verschiedenen architektonischen Lösungsansätze, die auf dem Markt der Möglichkeiten gezeigt wurden und auf der Basis der Auswertung der Fragebögen zu den Wohnbedürfnissen interessierter Bürgerinnen und Bürger soll nun ganz konkret ein erster gegliederter Baukörper geplant werden. Vereinbart wurde, dass die KWB einen Planer damit beauftragt, bis Ende Januar 2009 einen ersten Bauabschnitt zu entwerfen und weitestgehend verbindliche Miet- bzw. Kaufpreise für die Wohnungen darzustellen. Diese Vorplanung soll auch mit der AG diskutiert werden. Im Anschluss soll zeitnah allen interessierten Bürgerinnen und Bürger sowie Gewerbetreibenden der erste Bauabschnitt vorgestellt werden. Parallel dazu, wird die Gemeindevertretung damit befasst, die Rahmenbedingungen zu schaffen, dass bereits im Frühjahr Vorverträge geschlossen werden können. Interessierte wenden sich bitte an die Projektleiterin Beate Heiler-Thomas, 06120/2924 oder beate.heiler-thomas@hohenstein-hessen.de.
Hier Projektbeschreibung 13.11.2008 anlässlich Einladung Seniorenakademie Idstein. Ambulant betreutes Wohnen für Demente im „SeniorenWohnen im Balthsenau“?Auf dem Markt der Möglichkeiten am 08. November in Breithardt spricht Dr. Thomas Zickgraf, 1. Vorsitzender der Alzheimer Gesellschaft Wiesbaden e. V. um 15.30 Uhr zum Thema „Ambulant betreutes Wohnen für Demente“. Das Quartierskonzept der AG „Leben und Wohnen im Alter“ sieht u. a. eine derartige Wohngruppe für das Wohngebiet „SeniorenWohnen im Balthsenau“ vor. Damit alle Interessierte schon jetzt wissen, was man sich darunter vorstellen darf, hier eine kleine Einführung.Die Unterbringung im Seniorenheim ist für alte Menschen mit Demenz immer noch nicht gut gelöst. Deshalb scheuen viele, die demenzkranke Angehörige betreuen, vor einer Einweisung ins Heim, auch wenn sie mit der Pflege und Betreuung längst körperlich und psychisch überfordert sind. Zugegeben, es gibt inzwischen auch Heime, die Betreuung Dementer in Wohngruppen als Hausgemeinschaft organisieren. Aber es sind noch viel zu wenige und so haben denn auch viele Angehörige, die ihre dementen Ehepartner oder ein Elternteil im Heim haben, ein schlechtes Gewissen, oder verbringen zumindest viel Zeit damit sich weiter intensiv um sie zu kümmern, sodass das Heim eigentlich nicht die erhoffte Entlastung bringt; ganz abgesehen von mancherlei, für beide Seiten unerfreulichen Auseinandersetzungen mit dem Heimpersonal. Deshalb haben findige und tatkräftige Angehörige versucht das Ganze selbst zu organisieren. Sie haben sich in Selbsthilfe zusammengetan, eine geeignete Wohnung für 6 bis 12 Personen gemietet, einen Pflegedienst verpflichtet und mit Hilfe von Ehrenamtlichen und mit eigener Präsenz die Betreuung übernommen. Wenn alle gut zusammenspielen, kann das eine für alle zufrieden stellende Lösung sein. Aber die Probleme sind nicht zu unterschätzen. Vor allem, wie immer bei guten Ideen, gibt es dabei mehr Mogelpackungen, als echte Produkte, weshalb die Behörden – Heimaufsicht und Ministerien – das ambulant betreute Wohnen sehr skeptisch betrachten. Worauf muss man also achten, wenn man so etwas plant? Hierzu gibt Herr Dr. Zickgraf in seinem Vortrag wichtige Hinweise. Es ist kein geringes Wagnis, eine selbstorganisierte Wohngemeinschaft für demenzkranke Angehörige zu gründen und zu betreiben. Diese Wohnform ist auch nicht die Patentlösung für Pflege und Betreuung aller Alzheimer-Patienten. Aber wenn die richtigen Leute zusammenkommen und sich richtig organisieren, ist sie sicher für Angehörige und Betroffene eine optimale Lösung. Eine wichtige Hilfe kann eine externe Projektbetreuung sein, die eine Angehörigen- Gemeinschaft bei der Planung und in den ersten zwei Jahren des Betriebs moderiert und begleitet. Für diese Projektbetreuung müssen auch ausreichend öffentliche Fördermittel zur Verfügung gestellt werden. Menschen, die einem solchen Projekt interessiert sind, wenden sich bitte an Projektleiterin der Arbeitsgruppe „ Leben und Wohnen im Alter“, die Jugend- und Seniorenreferentin Beate Heiler-Thomas, 06120/2924. Wir freuen uns auf Ihren Besuch am 08. November. Neues vom „Markt
der Möglichkeiten“ Wir von der Aar, Septemberausgabe 2008 Älterwerden in Hohenstein Markt der Möglichkeiten in Breithardt im November Der Demographische Wandel steht in Hohenstein ganz oben auf der Agenda. Und so findet zum Thema Senioren am Wochenende, dem 07. und 08. November 2008 in Hohenstein-Breithardt im Gemeindezentrum ein Markt der Möglichkeiten „Älterwerden in Hohenstein“ statt. Die Gemeinde hat gemäß ihrem jüngst geschaffenen Leitmotto „seniorenfreudiges Hohenstein“ zahlreiche Aussteller eingeladen, die seniorengerechte Angebote präsentieren werden. Begleitend zum Markt werden Fachvorträge u. a. zu den Themen Demenz und Ernährung angeboten. Als Auftaktveranstaltung wird Dr. Winfried Kösters, namhafter Politikwissenschaftler, freier Publizist und Berater am Freitag, dem 07. November um 19.30 Uhr im Haus des Dorfes in Steckenroth einen eindringlichen Vortrag zum Thema „Weniger-bunter-älter…“ halten. Er behauptet u. a.: „Der demographische Wandel wird mehr verändern als der Klimawandel“. Anschließend besteht ausreichend Zeit, um Fragen zu stellen und um zu diskutieren. Die Veranstaltung ist ein Teilprojekt des Projekts Leben und Wohnen im Alter in Hohenstein. Die gleichnamige Arbeitsgruppe aus ehrenamtlich engagierten Bürgerinnen und Bürgern beschäftigt sich unter der Leitung der Hohensteiner Jugend- und Seniorenreferentin seit nunmehr 20 Monaten mit diesen Themen und kann schon beachtliche Ergebnisse aufweisen. So soll anlässlich des Markts das von der AG entworfene Konzept „Seniorenwohnen im Quartier Balthsenau“ vorgestellt werden. Ein Wohnkonzept mit barrierefreiem Wohnraum und einem durch Ehrenamt und professionelle Hilfen strukturiertes Serviceangebot. Ganz wichtig ist es der Gruppe, hier Entlastungsangebote für Angehörige von Dementen zu schaffen und für eine Betreuung der Erkrankten selbst nach den neuesten Kenntnissen zu sorgen. Elementar ist außerdem die Ansiedlung einer ambulanten Pflegestation. Unterstützt wird die Veranstaltung von der Hessischen Staatskanzlei, die im Rahmen ihres Projekts Demografie Dialog der Gemeinde Hohenstein Fördergelder bewilligt hat. Anfragen weiterer Aussteller oder Referenten werden gerne entgegengenommen. Bewerbungen bitte an beate.heiler-thomas@hohenstein-hessen.de, 06120/2924. Wiesbadener Kurier Bequem leben und wohnen im Alter Hohensteiner Projekt nimmt Formen an / Gemeinde vergibt Grundstück Vom 03.09.2008 HOHENSTEIN Das Projekt "Seniorenwohnen im Quartier" ist ein weiteres Stück vorangekommen: Die Gemeindevertretung hat zugestimmt, das notwendige Grundstück in Erbbaupacht an die Kommunale Wohnungsbau GmbH zu vergeben. Von Hannelore Wiedemann Noch gibt es nicht mehr als eine grobe Vorplanung für die Idee, die die Gruppe "Leben und wohnen im Alter", abgekürzt Luwia, vor gut eineinhalb Jahren geboren hat. Auf deren Grundlage hat die KWB eine Kostenschätzung vorgenommen und auch ihr grundsätzliches Interesse bekundet, das Projekt zu realisieren. Nach den Vorstellungen der Arbeitsgruppe soll auf einem rund 6 000 Quadratmeter großen gemeindeeigenen Grundstück im Breithardter Baugebiet "Balthsenauer Graben" ein Gebäudekomplex mit sechs behindertengerechten Wohneinheiten entstehen, in das eine Begegnungsstätte, Pflegedienste und andere Angebote integriert werden. Die Diakoniestation Aarbergen / Hohenstein, derzeit in der Alten Schule in Holzhausen beheimatet, hat ebenfalls signalisiert, dass sie ihr zukünftiges Domizil hier nehmen will. Für die anderen Angebote, die es in dem Wohnkomplex geben soll, beispielsweise eine Tagespflege und eine Wohngruppe für Demenzkranke, müssen indes erst noch Träger gefunden werden. Für die KWB sei als möglicher Investor vor allem ausschlaggebend, ob sich das Angebot "am Markt platzieren" lasse, so Geschäftsführer Ditmar Joest. Wenn sich Käufer oder Mieter für solche Wohneinheiten finden lassen, wolle die KWB als Bauträger auftreten: "Wir sind interessiert daran, dass auf diesem Gebiet etwas passiert". Immerhin, so Joest weiter, sei alten- und behindertengerechtes Bauen derzeit Thema Nummer eins. Wie groß Interesse und Nachfrage nach altengerechten Wohnungen im Umfeld eines solchen Angebots gerade in Hohenstein sind, soll deshalb bei einem "Markt der Möglichkeiten" erkundet werden, der im November stattfindet. Dort wird auch die KWB vertreten sein. Der einstimmige Beschluss der Gemeindevertretung, das Grundstück in Erbbaupacht zu vergeben, sei indes ein wichtiges Signal. Ein Kauf des Grundstückes hätte die späteren Verkaufs- oder Mietpreise in die Höhe getrieben. Auch für die KWB, die bereits etliche senioren- und behindertengerechte Wohnprojekte umgesetzt hat, ist das Konzept "Wohnen im Quartier" bisher einzigartig. Deshalb gebe es auch noch keine Erfahrungswerte.
AG besuchte Gemeindevertretersitzung
Eine Abordnung der AG LUWIA besuchte am 25. August die Gemeindevertretersitzung in Steckenroth, denn eine Beschlussvorlage zur Bebauung des Balthsenauer Grabens stand auf der Tagesordnung. Dieser wurde in Sinne der AG einstimmig beschlossen. Damit wurde die Arbeit der AG ein weiteres Mal gewürdigt und ein weiterer Schritt in die richtige Richtung ist getan. Das freut die AG! (Nicht auf dem Bild sind die AGler Peter Schmidt, Petra Imhof-Jung, Roland Gorges und Liane Stein).
Aarbote 27. August 2008
Seniorenwohn-Projekt einen Schritt weiter Im Balthsenauer Graben könnte die KWB in Erbpacht bauen - wenn sich Träger und Interessenten finden
Vom27.08.2008 Noch gibt es nicht mehr als eine grobe Vorplanung für die Idee, die die Gruppe "Leben und Wohnen im Alter", abgekürzt "Luwia", vor gut eineinhalb Jahren geboren hat. Auf deren Grundlage hat die KWB eine Kostenschätzung vorgenommen und auch ihr grundsätzliches Interesse bekundet, das Projekt zu realisieren. Nach den Vorstellungen der Arbeitsgruppe soll auf einem rund 6 000 Quadratmeter großen gemeindeeigenen Grundstück im Breithardter Baugebiet Balthsenauer Graben ein Gebäudekomplex mit sechs behindertengerechten Wohneinheiten entstehen, in den eine Begegnungsstätte, Pflegedienste und andere Angebote integriert werden. Die Diakoniestation Aarbergen / Hohenstein, derzeit in der Alten Schule in Holzhausen beheimatet, hat ebenfalls signalisiert, dass sie ihr zukünftiges Domizil hier nehmen will. Für die anderen Angebote, die es in dem Wohnkomplex geben soll, beispielsweise eine Tagespflege und eine Wohngruppe für Demenzkranke, müssen indes erst noch Träger gefunden werden. Für die KWB sei als möglicher Investor vor allem ausschlaggebend, ob sich das Angebot "am Markt platzieren" lasse, so Geschäftsführer Ditmar Joest. Wenn sich Käufer oder Mieter für solche Wohneinheiten finden lassen, wolle die KWB als Bauträger auftreten: "Wir sind interessiert daran, dass auf diesem Gebiet etwas passiert". Immerhin, so Joest weiter, sei alten- und behindertengerechtes Bauen derzeit Thema Nummer eins. Wie groß Interesse und Nachfrage nach altengerechten Wohnungen im Umfeld eines solchen Angebots gerade in Hohenstein sind, soll deshalb bei einem "Markt der Möglichkeiten" erkundet werden, der im November stattfindet. Dort wird auch die KWB vertreten sein. Der einstimmige Beschluss der Gemeindevertretung, das Grundstück in Erbbaupacht zu vergeben, sei indes ein wichtiges Signal. Ein Kauf des Grundstückes hätte die späteren Verkaufs- oder Mietpreise in die Höhe getrieben. Auch für die KWB, die bereits etliche senioren- und behindertengerechte Wohnprojekte umgesetzt hat, ist das Konzept "Wohnen im Quartier" bisher einzigartig. Deshalb gebe es auch noch keine Erfahrungswerte. "Es ist alles noch im Fluss", so Joest.
Kirchturmdenken überwinden Kreis und Kommunen eröffnen an einem Tisch "Demografie-Dialog" vom 17.06.2008 mg. KREIS Die Bevölkerung im Rheingau-Taunus-Kreis wird bis zum Jahr 2030 um gut sechs Prozent abnehmen, bis zum Jahr 2050 sogar um knapp 18 Prozent, so das Ergebnis von Modellrechnungen. Grund genug für den Kreis, sich mit den teilweise schon jetzt absehbaren Folgen des demografischen Wandels zu befassen. In einer Veranstaltung unter dem Titel "Demografie-Dialog" setzten sich Vertreter der 17 Kommunen mit den Herausforderungen der Zukunft auseinander. Der demografische Wandel bedeute, dass die Gesellschaft "älter, bunter, weniger" werde, so Landrat Burkhard Albers. Deshalb gelte es, die demografischen Fakten zu akzeptieren, Prioriäten für die Zukunft zu setzen, "das Kirchturmdenken zu überwinden" und auf lokaler Ebene aktiv zu werden. Im Kreis gebe es fünf zentrale Handlungsfelder: eine zukunftsorientierte Seniorenpolitik, eine kinder- und familienfreundliche Politik, ein ausbalanciertes Infrastrukturmanagement, Urbanität und Flächenentwicklung sowie eine aktive Integrationspolitik. Die hochgerechnete Bevölkerungsentwicklung für die einzelnen Kommunen im Landkreis ließ aufhorchen: So gehören allein Hünstetten (plus 7,5 Prozent Zuwachs), Kiedrich (4,8 Prozent) und Taunusstein (2,4 Prozent) zu den "Gewinnern" dieser Entwicklung. Alle anderen Kommunen müssen sich auf ein Minus bei der Einwohnerentwicklung einstellen. Idstein verliert demnach knapp zwei Prozent, Eltville 3,8, Bad Schwalbach 4,5, Schlangenbad fast zehn Prozent. Noch schlechter sieht es für Waldems (minus 10,6 Prozent), Oestrich-Winkel (minus 10,7), Rüdesheim (minus 11,3), Geisenheim (minus 11,8), Hohenstein (minus 12,1), Niedernhausen (minus 13), Walluf (minus 16,6), Lorch (minus 21) und Aarbergen (minus 31,8 Prozent) aus. Im Kreis wird sich der Anteil der über 80-Jährigen mehr als verdoppeln. Längst schon habe der Wettbewerb der Kommunen "um jeden Kopf begonnen", stellte der Hohensteiner Bürgermeister Hans-Jürgen Finkler fest. 70 Prozent der in den vergangenen Jahren von der Gemeinde verkauften Bauplätze seien an Auswärtige gegangen. Man sei darum bemüht, besonders für junge Familien attraktiv zu bleiben. Der Kindergarten im Ortsteil, die Feuerwehr und das Dorfgemeinschaftshaus seien "die drei Säulen der dörflichen Gemeinschaft". Doch auch die Senioren dürfe man nicht vergessen. Deshalb habe Hohenstein 2006 eine Arbeitsgruppe "Leben und Wohnen im Alter in Hohenstein" ins Leben gerufen. Diese habe inzwischen den Begriff der "Seniorenfreudigkeit" geprägt. Unter dem Slogan "Seniorenfreudiges Hohenstein" hat diese Arbeitsgruppe ein Quartierswohnkonzept entwickelt. Beate Heiler-Thomas konnte dazu berichten, dass ein Bauplatz für dieses Projekt mitten im Ort bereits gefunden sei. Vorgesehen sei die Schaffung von bezahlbarem barrierefreiem Wohnraum, die Vernetzung verschiedener Wohn- und Betreuungsangebote und die Einbindung einer ambulant betreuten Wohngruppe für dementiell erkrankte Menschen. Auch in Taunusstein arbeite man an einem Entwicklungskonzept "Betreutes Wohnen für Senioren", berichtete Bürgermeister Michael Hofnagel. Er verwies darauf, dass es seit 1992 schon einen Seniorenbeirat gebe und seit 2001 die Leitstelle Älterwerden, die die Angebote in diesem Bereich vernetzt. Bis in zwei Jahren soll in der größten Stadt im Kreis ein so genannter Demografie-TÜV für alle politischen Entscheidungen eingeführt werden. Fortbildung hilft dabei, Hürden zu beseitigen Maurermeister berät bei barrierefreiem Bauen
Vom 15.05.2008 HOHENSTEIN Wo die Möbel in einer Wohnung stehen oder wie die Teppichkanten verlaufen, interessiert einen Maurermeister in der Regel nicht. Siegfried Ott aus Hennethal bildet da eine Ausnahme, denn er hat sich weitergebildet und das "Zertifikat barrierefrei Bauen und Wohnen" erworben.
Von Thorsten Stötzer Den Anstoß dazu hat ihm die Gemeinde gegeben mit ihrem Konzept vom "seniorenfreundlichen Hohenstein". Über die Handwerkskammer und die "Hessische Fachstelle Wohnberatung" führte der Weg für Ott dann in ein zweitägiges Seminar nach Wiesbaden. Zentraler Gedanke der Veranstaltung war, dass immer mehr Menschen im Alter allein leben und ihr Umfeld baulich angepasst werden muss. Mit Krankheiten wie Rheuma und Demenz hat sich Ott in dem Seminar befasst. Vor allem ging es für den selbständigen Bauunternehmer aber darum, ein Haus oder eine Wohnung "komplett zu betrachten". So beschäftigte er sich mit Dingen, die weit über sein Fach hinausgehen. Sturzprophylaxe durch Matratzen neben dem Bett und Sensoren, die vor überlaufenden Badewannen warnen, zählen beispielsweise dazu. Unterfahrbare Waschtische, großzügige Türbreiten, niedriger gesetzte Fensterbrüstungen und Griffe, kippbare Spiegel sowie Rampen, die nicht steiler als sechs Prozent sind, sollen Rollstuhlfahrern helfen. Bei Wandfarben, die der Orientierung dienen, denken die Bauleute wiederum eher an Personen, die im Alter geistig nicht mehr ganz auf der Höhe sind. Um den Alltag möglichst komfortabel zu gestalten, ist dann auch der Blick auf Teppichkanten und die Anordnung der Möbel nötig. "Ein Gewerk greift in das andere über", fasst Siegfried Ott zusammen. Bei entsprechenden Aufträgen will er für die Bauherren passende Handwerkskollegen suchen und über Zuschussmöglichkeiten informieren. Sanierungen kommen wohl als erstes in Frage, denn häufig wohnen alte Leute in alten Häusern. Der Unternehmer kennt jedoch ebenso Fälle, bei denen Endvierziger sich zukunftsgerichtet einen barrierefreien Neubau wünschen. Hohensteins Bürgermeister Hans-Jürgen Finkler (SPD) freut sich, dass in Sachen Seniorenarbeit in seiner Gemeinde, "nicht nur über Ideen gesprochen, sondern auch etwas umgesetzt wird". Wirtschaftliche Aspekte hat er ebenso im Blick: Dank "seriöser Fortbildung" könne sich Ott ein weiteres Standbein für seinen traditionsreichen Ein-Mann-Betrieb schaffen, hofft er. Bislang ist der Unternehmer in Hohenstein noch der alleinige Vorreiter beim barrierefreien Bauen. Langfristig soll ein ganzer Pool derart spezialisierter Handwerksfirmen entstehen, wünscht sich Beate Heiler-Thomas, die Seniorenreferentin der Gemeinde und stellt klar: "Das ist alles andere als Schnickschnack". Zwei Wohnraumberaterinnen gibt es in Hohenstein schon. Otts Initiative ist zudem das Ergebnis eines Prozesses, der in Hohenstein im Oktober 2006 mit einer Veranstaltung zum demographischen Wandel begonnen hat. Kurz darauf formierte sich die Arbeitsgemeinschaft "Wohnen und Leben im Alter", in der momentan zwölf Bürger mitwirken. Für den November plant die Gruppe eine Messe zu organisieren, die sich mit verschiedenen Aspekten des Wohnens im Alter befasst.
Hohenstein, 10. März 2008 Aktuelles von der AG „Leben und Wohnen im Alter“ Einladung zu Arbeitstreffen mit potenziellen Akteuren und Interessenten In der letzten Gemeindevertretersitzung wurden der Gruppe für Ihre Weiterarbeit im Jahr 2008 finanzielle Mittel bewilligt. Außerdem wurde ein Beschluss für den Balthsenauer Graben in Breithardt gefasst, der besagt, dass seniorengerechten Bauprojekten vor anderen Vorrang eingeräumt wird. Das ist eine gute Ausgangslage für die Weiterarbeit in diesem Jahr. Auf der Agenda 2008 stehen drei Schwerpunkte: die Weiterentwicklung des Konzepts für ein innovatives, passgenaues Seniorenwohnprojekt im Balthsenauer Graben. Außerdem eine Bedarfserhebung und eine weitere Informationsveranstaltung zum Thema „Leben und Wohnen“ im Alter am 01. November 2008 im Gemeindezentrum in Breithardt. (Zum 1. 11. sei vorab gesagt, wir wünschen uns Aussteller aus den verschiedensten Branchen. Ganz besonders interessiert sind wir an Handwerksbetrieben, die sich für barrierefreie Umbaumaßnahmen qualifiziert haben. Anmelden kann man sich ab sofort bei Frau Heiler-Thomas, 06120/2924). Die Bedarfserhebung soll die Wünsche und Bedürfnisse der älteren Hohensteiner Bürgerinnen und Bürger darstellen. Dabei geht es um Wohnwünsche, Lebensraumgestaltung sowie Angebote im haushalts- und personennahen Dienstleistungsbereich sowie im Pflegefall. Wichtigstes Ziel ist immer, es allen Menschen zu ermöglich, so lange wie möglich zuhause wohnen bleiben zu können, besonders dann, wenn ein eigenständiges Leben nicht mehr möglich ist. Das Seniorenwohnprojekt soll letztlich der ganzen Gemeinde, all ihren Ortsteilen dienen, eine Art Drehkreuzfunktion übernehmen, eine zentrale Anlaufstelle werden. Am Donnerstag, dem 3. April um 19.00 Uhr findet im Vereinsraum im Haus des Dorfes in Steckenroth das nächste Arbeitstreffen der AG statt. Auf der Agenda steht ein Treffen der Arbeitsgruppe mit möglichen Akteuren: Die Kommunale Wohnbaugesellschaft, die Krankenpflege Diakoniestation Aarbergen/Hohenstein, die Bürgerhilfe e. V., die Einrichtungsleiterin des Seniorenzentrum am Silberberg in Hünstetten-Wallbach, eine Fachkraft des Rheingau-Taunus-Kreises und der Geschäftsführer der Gesellschaft für Beschäftigung und Weiterbildung mbH haben zugesagt. Alle Bürgerinnen und Bürger, die Interesse an diesem Seniorenwohnbauprojekt haben, sind zu diesem Arbeitstreffen ebenfalls herzlich eingeladen. Diese Veranstaltung wird von Helene Rettenbach, eine Mitarbeiterin der PlanWerkStadt – Institut für Stadtentwicklung und Projektberatung e. V. moderiert. Informationen erhalten Sie von der Jugend- und Seniorenreferentin Beate Heiler-Thomas, 06120/2924.
Informationsveranstaltung AG Wohnen gut besucht – Politiker zeigen großes Interesse Seit Anfang 2007 denkt die Arbeitsgruppe „Wohnen im Alter in Hohenstein“ darüber nach, welche Rahmenbedingungen in Hohenstein geschaffen werden müssen, damit ältere Menschen sich in der Gemeinde wohl fühlen. Die Überlegungen mündeten nicht nur in der seit kurzem angebotenen ehrenamtlich besetzten und an das Seniorenreferat angesiedelte Wohnraumberatung und einem Vorschlag für ein altengerechtes Wohnprojekt, sondern auch in konkreten Handlungsempfehlungen für die Gemeindevertretung. Die nahm das Papier in der Dezember-Sitzung zur Kenntnis und zeigte darüber hinaus große Anerkennung für die geleistete Arbeit. Gewünscht wurde außerdem ein baldiger Informationsaustausch mit der Gruppe. Rasch organisiert, fand dieser bereits am 16. Januar Burg-Hohenstein statt. Die AG trug detailliert ihre Pläne und ihre weiteren Ziele vor. Denn dafür braucht der Arbeitskreis nicht zuletzt auch finanzielle Hilfe: Rund 10 000 Euro werden benötigt, um die für 2008 gesteckten Ziele umzusetzen. Und auch die politische Unterstützung ist unverzichtbar: Nicht nur die Entscheidung, ob im Baugebiet „Balthsenau“ in Breithardt ein seniorengerechtes Wohnprojekt verwirklicht werden kann, obliegt dem Parlament. Auch die weiteren Schritte in Richtung auf ein "seniorenfreudiges" Hohenstein müssen die Kommunalpolitiker mittragen. Umso erfreuter waren der Arbeitskreis und Bürgermeister Hans-Jürgen Finkler, dass der Einladung etliche Parlamentarier und Mitglieder des Gemeindevorstands gefolgt waren. Denen stellte die Gruppe unter der Leitung von Jugend- und Seniorenreferentin Beate Heiler-Thomas noch einmal die bisher geleistete Arbeit vor und machte den Unterschied zu herkömmlicher Seniorenpolitik deutlich: Die gezielte Arbeit an einem umfassenden Konzept für das Leben im Alter nämlich ist es, die die neue Qualität ausmache. Ausführlich erläuterte die Seniorenreferentin noch einmal die groben Pläne für das Wohnprojekt im „Balthsenau“, die von der Holzhausener Architektin Heike Münzel stammen. Neben barrierefreien Wohnungen soll es hier Serviceleistungen geben. Das Wohngebiet soll Versorgungsdrehkreuz für alle Hohensteiner Ortsteile werden. Besondere Bedeutung wird darüber hinaus der Einrichtung einer ambulant betreuten Demenzgruppe gegeben. Außerdem wäre es optimal, würde sich hier die Diakonie Krankenpflegestation mit ihren Büroräumen ansiedeln. Die Bürgerhilfe Hohenstein e. V. könnte ihre Dienstleistungen anbieten, im Balthsenau Büroraum für Sprechstunden nutzen. Die Vernetzung professioneller und ehrenamtlicher Dienstleistungen wird unabdingbar sein. Voraussetzung ist, dass die gemeindeeigene Fläche in dem innerörtlichen Baugebiet für ein solches Projekt reserviert wird. Für die Realisierung hat die Arbeitsgruppe bereits Kontakte zur Kommunalen Wohnbaugesellschaft geknüpft; aber auch andere Investoren oder Interessierte könnten angesprochen werden. Als nächstes soll nun eine Bedarfsanalyse erarbeitet werden. Nicht nur dieses Projekt will die Gruppe in diesem Jahr weiter vorantreiben. Der Schwerpunkt Wohnen soll um das Thema "Leben" ergänzt werden. Außerdem soll ein Konzept für eine zukunftsfähige kommunale Seniorenarbeit erarbeitet werden. Interesse? 06120/2924. Gemeindevertreter beschließen Informationsaustausch mit AG Wohnen im Alter In ihrer Sitzung am 17. Dezember letzten Jahres hat sich die Gemeindevertretung mit der von der AG „Wohnen im Alter in Hohenstein“ vorgelegte Handlungsempfehlung beschäftigt. Das Papier zeigt zum einen auf, warum dem Thema „Wohnen im Alter“ angesichts der demographischen Entwicklung gerade und besonders im ländlichen Raum ein hoher Stellenwert eingeräumt werden muss. Zum anderen sind konkrete Handlungsempfehlungen ausformuliert worden. Auch in Hohenstein wird sich nämlich die Bevölkerungsstruktur im Sinne von „Wir werden älter und wir werden weniger" tiefgreifend verändern. Die Gemeinde steht damit vor einer nie zuvor da gewesenen Herausforderung. Einstimmig hat die Gemeindevertretung die geleistet Arbeit anerkannt und wertgeschätzt. Einstimmig ist man außerdem übereingekommen, bereits im Januar 2008 eine erweiterte Sitzung des Ausschusses Arbeit, Soziales und Kultur mit der AG zwecks Abstimmung für eine gemeinsame Perspektive stattfinden zu lassen. Mit dieser will die Gemeindevertretung die Arbeit der AG zukünftig angemessen unterstützen. Die Sitzung findet am 16. Januar um 19.00 Uhr in Burg-Hohenstein in der Gemeindehalle statt. Etappenziel erreicht – Projektgruppe legt Handlungsempfehlung vor Hohenstein, 06. Dezember 2007 Nach über 25 Stunden Arbeitszeit hat die im Januar gegründete Projektgruppe „Wohnen im Alter in Hohenstein“ moderiert von der Jugend- und Seniorenreferentin Beate Heiler-Thomas nun ein wichtiges Etappenziel erreicht. Sie legt eine an die Gemeindevertretung gerichtete Handlungsempfehlung vor. Dieses Papier zeigt zum einen auf, warum dem Thema „Wohnen im Alter“ angesichts der demographischen Entwicklung gerade und besonders im ländlichen Raum ein hoher Stellenwert eingeräumt werden muss. Zum anderen sind konkrete Handlungsempfehlungen ausformuliert worden. Auch in Hohenstein wird sich nämlich die Bevölkerungsstruktur stark verändern und die Gemeinde damit vor eine nie dagewesene Herausforderung stellen. Bereits in die Tat umgesetzt hat die Gruppe ein ganz spezielles Handlungserfordernis, nämlich die Einrichtung einer Wohnberatungsstelle (siehe weiter unten unter „Neu in Hohenstein…“). Außerdem arbeitet sie an einem Quartierskonzept, das barrierefreie Wohnungen und Häuser vorsieht, sowie Raum für professionelle und ehrenamtliche Dienstleister, Gemeinschaftsräume, die Einrichtung einer Sozialstation, Tagespflegeplätze für an Demenz erkrankte Menschen, einen Pflegestützpunkt und Bewegungsraum für sportliche Betätigung im Freien. Die Umsetzung könnte in Breithardt im Baugebiet Balthsenauer Graben erfolgen. Näheres erfahren Sie von Beate Heiler-Thomas. Neues von der Projektgruppe „Wohnen im Alter in Hohenstein“ Am 21. August traf sich die Gruppe zum sechsten Mal. Bis zum Ende Jahres soll nun eine „Handlungsempfehlung für eine zukunftsorientierte Gestaltung von Wohn- und Betreuungsangeboten für ältere Menschen“ in Hohenstein verfasst werden. In dieser sollen sich die umfassenden Erkenntnisse, die die Gruppe während ihrer Arbeit gewonnen hat, widerspiegeln. Die Handlungsempfehlungen richten sich an die Gemeinde, die Politik, die Vereine, den Rheingau-Taunus-Kreis, die Wirtschaft usw. Das nächste Treffen ist am 19. September. Fragen, Informationen und Wünsche nimmt die Jugend- und Seniorenreferentin Beate Heiler-Thomas, 06120/2924 entgegen. ___________________________________________________________ Hohensteiner Konzept „Neues Wohnen im Quartier“ – Projektgruppe berichtet Am 27. Juni traf sich die seit Januar arbeitende Projektgruppe „Wohnen im Alter in Hohenstein“ zum fünften Mal. Heike Münzel, Architektin und seit Anbeginn aktiv in der Projektgruppe hatte einen Vortrag zum Thema „Wohnformen der Zukunft, Veränderungspotenziale und Motivation der Generation 50Plus, aktuelle Wohntrends und zielgruppenspezifische Bedürfnisse“ mitgebracht. Der Vortrag bot wichtige Erkenntnisse, die hilfreich sind für die weitere konzeptionelle Arbeit der Gruppe, die bis Ende des Jahres eine Gesamtschau auf die vorhandenen Bedürfnislagen und notwendige Unterstützungs- und Versorgungsstrukturen erarbeitet haben möchte, denn alle Bedürfnislagen älterer und alter Menschen sollen Berücksichtigung finden. Betrachtet man nun, präventiv gedacht, zunächst einmal die Generation 50Plus so zeigt sich hier eine hohe Umzugsbereitschaft, die sich innerhalb des gewohnten Radius abspielt. Der Wunsch nach selbständigem Leben ist stark ausgeprägt und es gibt Vorbehalte gegenüber Wohnangeboten in Kombination mit Dienstleistungspaketen. Darüber hinaus zeige sich – so die Studie – dass sich Investitionen in den Pflegemarkt am Markt vorbei gingen. Was könnte man also Hohensteiner „Umzüglern“ anbieten, die sich durchaus im Verlauf ihres Älterwerdens Sicherheit im Falle von Hilfs- und Pflegebedürftigkeit wünschen? Heike Münzel hatte hierfür einen allerersten vorsichtigen Entwurf für ein „Hohensteiner Konzept“ mitgebracht, welches sie „Neues Wohnen im Quartier“ nennt und das sich auf dem Gelände Balthsenauer Graben in Breithardt umsetzten ließe. Es zeichnet sich durch kleine Miet- /und oder Eigentumswohnungseinheiten mit barrierefreier Architektur aus; Wohnungen mit großen Balkonen, Gästewohnungen, Gemeinschaftsräume, Dienstleistungsangeboten. Im Quartier befinden sich Café, Frisör, Arztpraxis, Physiotherapeut, usw. Als Organisationsform des Neuen Wohnens im Quartier böte sich – wenn gewünscht – eine genossenschaftlich organisierte Hausgemeinschaft an. Vielleicht könnte es darüber hinaus eine kleine Wohngruppe für Pflegebedürftige geben, die einen geschlossenen Garten ihr Eigen nennt; vielleicht könnte eine Krankenpflegestation ansässig werden. Wer im eigenen Haus wohnen möchte, wohnt in individuellen Gartenhofhäusern. Die sind klein, ebenerdig bewohnbar, schwellenfrei - eben auch barrierefrei gebaut und leicht in Ordnung zu halten. Die Gruppe beschäftigte sich außerdem mit der Weiterführung ihrer Liste „Was fehlt in Hohenstein?“ Barrierefreies Einkaufen, einen sogenannten „Spielplatz“ für ältere Menschen, den man lieber „Bewegungsplatz“ nennen möchte und der sich ebenfalls gut im Balthsenauer Graben umsetzen ließe. Die Sportvereine sollen mehr altengerechten Sport anbieten. Gaststätten sollen preisgünstige Mittagstische für alte Menschen anbieten, oder gar einen Auslieferungsdienst für Mittagessen. Auch ein Investor war zu Besuch, der der Gruppe sein Angebot für barrierefreie Wohnungen aufzeigte und eifrig mit den „Fachleuten“ diskutierte. Das nächste Arbeitstreffen ist am 21. August. Wer Anregungen und/oder Fragen hat, oder sich sogar für das „Neue Wohnen im Quartier“ interessiert, kann sich gerne an die Jugend- und Seniorenreferentin Beate Heiler-Thomas wenden, 06120/2924
Seniorenforum Hohenstein
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